Wärme Aadorf AG

Umweltschonende Fernwärme für Heizung und Warmwasser

Die Wärme Aadorf AG versorgt etwa 300 Wohnungen oder Gewerbebetriebe in Aadorf mit umweltschonender Fernwärme für Heizung und Warmwasser. Dazu wurde bei der Holzverarbeiterin KIFA AG eine moderne, leistungsfähige Holzenergiezentrale gebaut. Diese erzeugt mit Holzresten Wärme und verteilt diese über ein 3.1 Kilometer langes Fernwärmenetz an die angeschlossenen Liegenschaften.

Ökologisch und ökonomisch überzeugend
Jährlich liefert die Wärme Aadorf AG ihren Kunden mehr als 5‘000 Megawattstunden Energie. Damit können rund 498‘000 Kubikmeter Erdgas eingespart werden (1‘400 Tonnen weniger CO2 Ausstoss). Die Anlage funktioniert kostendeckend und bietet gleichzeitig attraktive Konditionen für die Kunden. Der Preis pro Kilowattstunde beträgt 10.5 Rappen.

Fernwärme beziehen
Das Fernwärmenetz der Wärme Aadorf AG deckt das Gebiet zwischen Kapellstrasse und Wittenwilerstrasse  ab. Wenn Sie in einem anliegenden Quartier wohnen und an einem Fernwärmeanschluss interessiert sind, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Organisation
Die Wärme Aadorf AG wurde am 6. November 2015 gegründet. Am Unternehmen beteiligt sind die Gemeinde Aadorf sowie die schulenaadorf mit je fünf, die KIFA AG mit zehn und die EKT mit achtzig Prozent.

Historie
In Aadorf bestanden bereits seit vielen Jahren zwei unabhängige Fernwärmenetze. Eines davon wurde von der KIFA AG, das andere von der Bauunternehmung Bachmann AG betrieben. Letztere kündigte bereits frühzeitig an, Ende Juni 2016 den Fernwärme-Betrieb nach 23 Jahren einzustellen. Deshalb initiierte die Gemeinde Aadorf im Jahr 2013 erste Gespräche mit möglichen Fernwärmepartnern.

Gemeinsam mit der KIFA AG, den schulenaadorf, als grösstem Fernwärmebezüger des Bachmann-Netzes, und der EKT erarbeitete sie eine Lösung. Die Projektleitung für die Umsetzung übernahm die EKT, welche ihr Energie-Fachwissen und ihre Erfahrung aus anderen Fernwärmeprojekten optimal einbringen konnte. Die beiden bestehenden Fernwärmenetze der KIFA AG und der Bachmann AG wurden mittels einer rund 400 Meter langen Verbindungsleitung entlang der Sägestrasse zu einem einzigen Netz zusammen geschlossen. Am Standort der KIFA AG entstand die neue Holzenergiezentrale.