E-Mobilität im Winter

Elektroautos haben im Winter eine geringere Reichweite von rund 20%. Woran liegt das? Und was kann man tun? Folgende Tipps helfen bei der Verlängerung der Akku-Reichweite und schont die Lebensdauer.

Bei kalten Temperaturen müssen die Akkus von E-Autos und E-Bikes einen höheren elektrischen Widerstand überwinden. Dafür wird mehr Energie benötigt als in wärmeren Jahreszeiten. Die Folge: In den Wintermonaten reduziert sich die Kapazität der Akkus und die Reichweite wird verringert. Bei Elektroautos handelt es sich um ca. 20% und bei E-Bikes sogar um ca. 25-30%.

Werden die folgenden Punkte bei der Nutzung von E-Mobilität im Winter beachtet, können sowohl die Reichweite als auch die Lebensdauer der Akkus verlängert werden.

  • Fahren im Eco-Modus: Im Eco-Modus wird der Akku des E-Autos oder E-Fahrrad weniger beansprucht.
  • Richtige Lagerung: Das E-Auto sollte in den Wintermonaten wo möglich in einer Garage untergestellt werden. Das E-Bike bzw. der Akku wird optimal bei Raumtemperatur gelagert.
  • Aufladen bei Raumtemperatur: Beim Aufladen des Akkus gilt dasselbe: Der Akku sollte möglichst warmgehalten werden, bevor er aufgeladen wird und nicht unterkühlt sein.
  • Tiefenentladung vermeiden: Es sollte vermieden werden, den Akku komplett zu entladen, stattdessen sollte sich in einem Ladebereich von ca. 50-70% des Gesamtstands zu bewegt werden.